Extragenitale Zytologie

Jährlich gilt es, neben der gynäkologischen Zytologie ca. 11.000 sogenannte extragenitale zytologische Präparate auf Tumore und andere Erkrankungen zu untersuchen. Es handelt sich hierbei um Abstriche bzw. Punktate aus allen Organbereichen, insbesondere Lunge, Mamma, Schilddrüse, Lymphknoten, Ovar und Pankreas.
 
Die gleiche Aufgabenstellung liegt auch der Befundung von Körperhöhlenergüssen, sowie Urin zugrunde.
 
Seit Mitte 2011 wird zur zusätzlichen Diagnosestellung die Zellblocktechnik angewandt. 
 
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Verarbeitung LBC Proben (Liquid based cytolgogy).
Mit Anfang 2013 wurde als zusätzliche Methodie die Immunhistochemie (Immunhisto/zytochemie)eingeführt. Bei rund 700 histologische Präparaten wurde sie zur Sicherung der Diagnose herangezogen. Die Austestung der Methode an zytologischen Präparaten verlief erfolgreich und seit 2014 werden sämtliche Spezialanforderungen direkt am Institut durchgeführt.
 
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Letzte Aktualisierung: 28.11.2018